Cremig, würzig, leicht pikant und dazu frisch gebackenes Naan: Dieses Butter Chicken ist echtes Comfort Food. Meine Variante bekommt zusätzlich Paprika, Karotten und knackige Erbsenschoten. Dazu gibt es Basmatireis und ein unkompliziertes Naan ohne Hefe, das direkt in der Pfanne gebacken wird.
Portionen: ca. 4
Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten
Butter Chicken mit Gemüse
Zutaten
Für das Hähnchen
- 600 g Hähnchenbrust oder ausgelöste Hähnchenoberkeule
- 150 g Naturjoghurt
- 1 TL Garam Masala
- 1 TL Paprikapulver
- ½ TL Kurkuma
- ½ TL Kreuzkümmel
- 1 Knoblauchzehe, gepresst
- etwas Salz
- 1 EL Öl
Für Sauce & Gemüse
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- ca. 2 cm Ingwer
- 1 rote oder gelbe Paprika
- 2 Karotten
- 150 g Erbsenschoten
- 400 g gehackte Tomaten
- 2 EL Tomatenmark
- 1–2 TL Garam Masala
- 1 TL Kreuzkümmel
- 1 TL Paprikapulver
- ½ TL Kurkuma
- etwas Chili nach Geschmack
- 150 ml Schlagobers/Sahne
- 30–40 g Butter
- Salz
- optional: 1 TL Zucker oder Honig
- etwas Öl zum Braten
Zubereitung
Das Hähnchen in mundgerechte Stücke schneiden. Joghurt mit Garam Masala, Paprika, Kurkuma, Kreuzkümmel, Knoblauch und Salz verrühren und das Fleisch darin marinieren. Wenn Zeit ist, 30 Minuten ziehen lassen – es funktioniert aber auch direkt.
Etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen und das Hähnchen kräftig anbraten. Es muss innen noch nicht vollständig durch sein. Anschließend aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
Zwiebel fein schneiden, Knoblauch und Ingwer hacken. Karotten in dünne Scheiben und Paprika in Stücke schneiden. Zwiebel zunächst in derselben Pfanne glasig braten, dann Knoblauch und Ingwer dazugeben.
Tomatenmark und Gewürze kurz mitrösten. Die gehackten Tomaten dazugeben und alles etwa 5–10 Minuten köcheln lassen.
Karotten und Paprika in die Sauce geben. Nach einigen Minuten das Hähnchen wieder hinzufügen und alles sanft köcheln lassen, bis Fleisch und Gemüse gar sind. Die Erbsenschoten erst gegen Ende dazugeben, damit sie noch etwas Biss behalten.
Zum Schluss Schlagobers und Butter unterrühren. Mit Salz, Chili und bei Bedarf einem kleinen Löffel Zucker oder Honig abschmecken. Die Sauce sollte schön cremig, würzig und leicht süßlich sein.
Dazu passt Basmatireis – und natürlich das Naan.
Schnelles Naan ohne Hefe
Dieses Naan braucht weder Hefe noch lange Gehzeit und wird einfach in einer heißen Pfanne gebacken. Außen bekommt es dunkle, geröstete Stellen, innen bleibt es schön weich.
Zutaten für ca. 6 kleine Naan
- 250 g Mehl
- 150 g Naturjoghurt
- 1 TL Backpulver
- ½ TL Salz
- 1 EL Öl
- bei Bedarf etwas zusätzliches Mehl
Für Knoblauchbutter optional:
- 30 g Butter
- 1 Knoblauchzehe
- etwas Salz
Zubereitung
Mehl, Joghurt, Backpulver, Salz und Öl miteinander vermengen und zu einem weichen Teig kneten.
Wichtig: Der Teig darf weich und leicht klebrig sein. Ist er so feucht, dass er sich kaum formen lässt, einfach esslöffelweise etwas Mehl unterarbeiten. Nicht zu viel – ein weicher Teig macht später das bessere Naan.
Den Teig etwa 5–10 Minuten ruhen lassen. Anschließend in sechs Portionen teilen und auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu kleinen, eher dünnen Fladen ausrollen oder mit den Händen auseinanderziehen.
Eine Pfanne ohne Öl sehr heiß werden lassen. Die Naan einzeln hineinlegen und etwa 1–2 Minuten backen, bis sich Blasen bilden und die Unterseite kräftige braune Stellen bekommt. Wenden und die zweite Seite ebenfalls kurz backen.
Für Knoblauch-Naan Butter schmelzen, mit gepresstem Knoblauch und einer Prise Salz vermischen und die noch heißen Fladen damit bestreichen.
Die Naan nach dem Backen aufeinanderstapeln und mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken. Dadurch bleibt der Dampf im Brot und sie werden wunderbar weich und biegsam.
Serviert wird alles zusammen: Basmatireis auf den Teller, reichlich cremiges Butter Chicken mit Gemüse dazu und das warme Naan zum Auftunken der Sauce. Genau so muss Comfort Food sein.


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